Hinweis des Ordnungsamtes

Ordnungsamt
© Amt Hagenow-Land
Wem gehört dieser Abfall?

Die hier abgelagerten schadstoffhaltigen Abfälle sind von demjenigen, der Sie am Containerplatz in Gammelin abgelagert hat umgehend zu entfernen.

Das Schadstoffmobil sammelt diese Abfälle nur ein, wenn Sie persönlich abgegeben werden. Mit der Ablage im öffentlichen Raum gefährden Sie Ihre Mitmenschen und die Umwelt.

Die Termine für die Sammlung der Schadstoffhaltigen Abfälle entnehmen Sie bitte der Internetseite des Landkreises bzw. dem Abfallratgeber.

 

Fachdienst Sicherheit und Ordnung
Amt Hagenow-Land

Wichtiger Hinweis

Straße Winter
© CC0 Public Domain
Straßenreinigung, insbesondere Räum- und Streupflicht in unseren Gemeinden

Der Herbst neigt sich dem Ende, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür.
Jede Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren auch auf unseren Straßen und Gehwegen leider oft in ungewünschter Weise in Form von Glätte oder Schnee.
Dies kann zu erhöhter Unfallgefahr für Fußgänger, Radfahrer oder Kraftfahrer führen. Daher ist in den entsprechenden Straßenreinigungssatzungen der Gemeinden festgelegt, dass die Eigentümer der anliegenden Grundstücke für die Beräumung und auch das Abstumpfen auf den Wegen Sorge zu tragen haben.

Bitte beachten Sie, dass auch im Falle von Ortsabwesenheit die Straßenreinigung, Schneebeseitigung und Streupflicht sicherzustellen und durchzuführen ist! Ist der Reinigungspflichtige nicht in der Lage, seine Pflicht persönlich zu erfüllen, so hat er eine geeignete Person oder einen Dritten mit der Reinigung zu beauftragen.

Sollte eine Beräumung oder Abstumpfung nicht erfolgen und von einigen Grundstücken somit Gefahren ausgehen, kann dies dazu führen, das Dritte zu lasten der Grundstückseigentümer mit der Beräumung beauftragt werden. Die versicherungsrechtlichen Folgen bei Stürzen etc. kommen ebenfalls dazu!

Es sind des Weiteren keine Fahrzeuge an und auf Fahrbahnen der Gemeindestraßen abzustellen, um erforderliche Schneeräumarbeiten durch Dienstleister nicht zu behindern!

Die Straßenreinigungssatzungen sind auf unserer Internetseite eingestellt oder können im Amt Hagenow-Land eingesehen bzw. bezogen werden. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (03883/6107-0)

Amt Hagenow-Land
Fachbereich Sicherheit und Ordnung

Information zum Winterstreu

Abstumpfende Streumittel

Vor allem auf weniger befahrenen Straßen sowie auf Rad- und Fußwegen verwendet man sogenannte „abstumpfende Mittel“. Diese stumpfen die Glätte ab und schmelzen das Eis nicht, nehmen beim Streuen aber direkt die Rutschglätte.

Streusand
Gewöhnlicher Sand, wie er aus Kiesgruben und von Sandstränden gewonnen wird, kann ebenfalls verwendet werden. Nach dem Abtauen der Vereisungen kann er zusammengefegt und entsorgt werden. Sand ist weniger witterungsbeständig als Granulate und kommt daher seltener zum Einsatz.

Mineralische Streugranulate
Diverse Kiese, Schottersubstrate, Splitt (Streusplitt) oder auch Blähton und Ähnliches können ebenfalls verwendet werden. Ihr Vorteil ist, dass sie aufgrund der Größe der einzelnen Körner beziehungsweise Steinchen nicht so schnell von Neuschnee verdeckt werden. Aufgrund der Korngröße werden sie nicht so rasch in die Eisdecke gedrückt wie Sand. Nach dem Winter werden diese Streugranulate im Zuge der Straßenreinigung eingesammelt und für den Straßenbau verwendet. Einige Produkte sind jedoch scharfkantig und hart, so dass dann Fliesen oder Steinzeug, wenn unter den Schuhen mit ins Haus getragen, beschädigt werden können. Mürbe Produkte, die sich beim Darauftreten zerdrücken, sind hier zu bevorzugen.

Granulate aus nachwachsenden Rohstoffen
Aus Erntereststoffen hergestellte Granulate (z. B. Maisspindelgranulat) wirken abstumpfend gegen Winterglätte bei Eis oder Schnee. Probleme, die durch Salz, Splitt oder Asche an Pflanzenwurzeln, Schuhwerk, Bausubstanz, Metall, Bodenbelag, Grundwasser oder Hundepfoten verursacht werden, können damit vermieden werden. Organische Streumittel stauben nicht und sind schwer genug bei Wind. Sie können von Hand oder per Streukarre sparsam ausgestreut werden. Ausgestreutes organisches Granulat bleibt witterungsbeständig, abriebfest, staubfrei, kratzt nicht an empfindlichen Flächen im Haus. Allerdings sind sie teurer als herkömmliche Mittel, was jedoch durch Handhabungsvorteile ausgeglichen wird. Einsatzbereiche sind vor allem Gehwege (Fußgängerzonen, Fußwege vor Hotels, Geschäften, Behörden, Krankenhäusern und Schulen), Straßenkreuzungen. Nach Gebrauch kann das Granulat unschädlich ins Grüne gekehrt werden.

Asche
wurde früher vor allem in Gegenden gestreut, in denen viel mit Holz oder Kohle geheizt wurde. Heutige Kaminöfen produzieren kaum noch Asche (100 Kilogramm Holz ergeben zwei bis drei Kilogramm Asche); sie enthält praktisch keine unverbrannten Reste mehr. Solche Reste (die als abstumpfende Partikel auf Schnee und Eis wirken können) hat man nur in Asche aus offenen Kaminen. Die wasserlöslichen Anteile der Asche (Rohpottasche) haben eine dem Auftausalz ähnliche gefrierpunktserniedrigende Wirkung auf Schnee und Eis.

Amt Hagenow-Land
Fachdienst Sicherheit und Ordnung

Fischereischeinprüfungen im Amt Hagenow-Land

Die nächsten Fischereischeinprüfungen finden am 16.11.2019 um 09:00 Uhr und am 30.11.2019 jeweils um 09:00 Uhr im Amt Hagenow-Land, Bahnhofstraße 25, 19230 Hagenow statt. Die Anmeldung zur Prüfung ist spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin im Amt Hagenow-Land (Einwohnermeldeamt) einzureichen. 

 

Hagenow, 23.09.2019

gez. Graack
Einwohnermeldeamt

Widerspruchsrecht

Widerspruchsrecht
gegen die Weitergabe und Veröffentlichung von Meldedaten nach dem ab 1. November 2015 gültigen Bundesmeldegesetz (BMG)

1. Melderegisterauskünsfte aus Anlass von Wahlen und Abstimmungen (§ 50 Abs. 1, Bundesmeldegesetz)
Die Meldebehörde darf gemäß § 50 Abs. 1 BMG Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorangehenden Monaten Auskunft aus dem Melderegister erteilen, soweit für deren Zusammensetzung das Lebensalter bestimmend ist. Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen dabei nicht mitgeteilt werden. Die Person oder Stelle, der die Daten übermittelt werden, darf diese nur für die Werbung bei einer Wahl oder Abstimmung verwenden und hat sie spätestens einen Monat nach der Wahl oder Abstimmung zu löschen bzw. zu vernichten. Die betroffene Person hat nach § 50 Abs. 5 BMG das echt, der Übermittlung der Daten zu widersprechen.

2. Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen (§ 50 Abs. 2 Bundesmeldegesetz)
Betroffene Personen haben gemäß § 50 Abs. 5 BMG das Recht, der Datenübermittlung nach § 50 Abs. 2 BMG zu widersprechen. Eine Veröffentlichung ist nach § 50 Abs. 2 BMG nur dann zulässig, sofern keine Auskunftssperre nach § 51 bzw. bedingter Sperrvermerk nach § 52 des BMG besteht. Im Sinne des § 50 Abs. 2  BMG sind Altersjubiläen der 70. Geburtstag, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag. Ehejubiläen sind das 50. und jedes weitere Jubiläum.  

3. Datenübermittlung an Adressbuchverlage (§ 50 Abs. 3 Bundesmeldegesetz)
Die Meldebehörde darf gemäß § 50 Abs. 3 BMG Adressbuchverlage zu allen Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Auskunft erteilen. Die übermittelten Daten dürfen nur für die  Herausgabe von Adressbüchern (Adressverzeichnisse in Buchform) verwendet werden. Die betroffene Person hat nach § 50 Abs. 5 BMG das Recht, der Übermittlung ihrer Daten zu widersprechen.

4. Datenübermittlung an öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften (§ 42 Bundesmeldegesetz)
Die Meldebehörde übermittelt an öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, die in § 42 BMG aufgeführten Daten der Mitglieder der Religionsgemeinschaft. Die Datenübermittlung umfasst auch die Familienangehörigen (Ehegatten, minderjährige Kinder, Eltern minder-jähriger Kinder) die nicht derselben oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft angehören. Die Familienmitglieder können gem.  § 42 Abs.  3 BMG der Übermittlung der sie betreffenden Daten widersprechen. Dies gilt nicht, soweit Daten für Zwecke des Steuererhebungsrechtes der jeweiligen öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft übermittelt werden.

5. Datenübermittlung an die Bundeswehr für das Personalmanagement der Bundeswehr
Die Meldebehörden übermitteln gemäß  § 58c Abs. 1 Soldatengesetz in Verbindung mit § 36 BMG an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr zum Zwecke der Übersendung von Informationsmaterial jährlich bis zum 31. März Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden.

Widersprüche dazu nimmt das Einwohnermeldeamt entgegen. Diese sind schriftlich oder zur Niederschrift beim Amt Hagenow-Land Einwohnermeldeamt, Bahnhofstraße 25, 19230 Hagenow einzulegen.

Was darf auf den Kompost und was genau sind kompostierbare Abfälle?

Nicht jeder Abfall eignet sich zum Kompostieren. Was darf auf den Kompost, damit aus Küchenresten und dem Grüngut aus dem Garten wertvoller Humus wird?

Nur organische Stoffe durchlaufen den Vorgang der Zersetzung, so dass aus ihnen nach einer gewissen Zeit nährstoffreiche Komposterde entsteht.

Somit haben Steine, Metalle und Kunststoffe auf einem Komposthaufen nichts verloren, weil sie nicht verrotten. Sollten trotzdem derartige Materialien auf den Kompost gelangen, was versehentlich geschehen kann, müssen sie spätestens bei der Entleerung des Kompostbehälters aussortiert werden. Volle Staubsaugerbeutel eignen sich ebenfalls nicht zum Kompostieren.

Was darf auf den Kompost? – Küchenabfälle

Bestimmte Dinge gehören nicht auf den Kompost, sonst werden Nagetiere magisch angezogen.

Zur Kategorie Küchenabfälle zählen auf jeden Fall alle Reste von Salaten, Gemüse und Obst, die nicht zur Essenszubereitung genutzt werden. Es handelt sich um alles, was noch nicht gekocht wurde. Darüber hinaus lassen sich auch benutzte Kaffeefilter und Teebeutel sowie Eierschalen prima kompostieren.

Zeitungspapier kann übrigens auch auf den Kompost. Zusammengeknüllt eignet es sich sogar hervorragend zum Auflockern von zu nassen Materialien. Normale Druckerschwärze wirkt sich nicht negativ auf die Inhaltsstoffe des fertigen Kompostes aus. Lediglich auf Seiten mit farbigen Drucken sollte besser verzichtet werden, weil sie Schwermetalle enthalten, sie zählen somit nicht zu den kompostierbaren Abfällen.

Gekochtes Gemüse gehört prinzipiell ebenfalls zu den organischen Stoffen, die sich auf einem Komposthaufen sogar ziemlich rasch zersetzen, dabei allerdings keine Hitze mehr entwickeln. Sie ziehen Mäuse und Ratten an, was eine undurchlässige Ummantelung des Kompostbehälters mit feinmaschigem Draht und ein ständig geschlossener Deckel wirkungsvoll verhindern. Fleisch- Wurst-, Fisch- und Käsereste sind für die Nager noch attraktiver. Diese eiweißhaltigen Küchenabfälle locken auch Fliegen an, die ihre Eier darauf ablegen, aus denen in kurzer Zeit Maden schlüpfen. Bereits gekochtes Essen enthält zumeist Salz, das in einer guten Komposterde unerwünscht ist.

Was darf auf den Kompost? – Gartenabfälle

Wer einen Garten besitzt weiß, dass nahezu das ganze Jahr über Grüngut anfällt. Lediglich im Winter gibt es fast keinen Abfall aus dem eigenen Garten. Nachstehend eine Auflistung der organischen Substanzen, die sich kompostieren lassen:

Verdorrte Stängel und Laub

  • Rasenschnitt (Zu nassen Rasenschnitt vor dem Kompostieren besser etwas trocknen lassen.)
  • Strauch- und Baumschnitt (Zweige und Äste, die dicker als 1 cm sind, sollten vor dem Kompostieren gehäckselt werden.)
  • Staudenschnitt
  • Ernterückstände vom Gemüse, wie Blätter oder Wurzeln
  • Einjährig gehaltene Sommerblumen samt durchwurzelter Erde
  • Herbstlaub
  • Koniferennadeln (Nur kleine Mengen beifügen, weil sonst die Komposterde versauert.)
  • Ausgelaugte Blumenerde
  • Kranke Pflanzenteile verlieren nur während einer hochtemperierten Rottephase ihre Ansteckungsgefahr. Wirklich sicher ist nur die Entsorgung über den Hausmüll.

Was darf auf den Kompost? – Unkräuter

Alles, was beim Jäten der Beete anfällt, kann im Komposter entsorgt werden. Eine sorgfältige Kompostierung, die eine heiße Phase durchläuft, lässt Unkräuter genauso verrotten wie jedes andere Grüngut. Sogar bereits entwickelter Samen wird zu 80 % vernichtet. Für die hartnäckigen Wurzelunkräuter wie Giersch, Löwenzahl und Winden empfiehlt sich das Verdorren, bevor sie auf dem Kompost landen.

Was darf auf den Kompost? – Verbrennungsrückstände

Ob sich Asche zum Kompostieren eignet, wird von den Experten unterschiedlich beantwortet. Weil aus Kohleasche und Wasser Schlacke entsteht, sollte auf diese Verbrennungsrückstände beim Kompostieren besser verzichtet werden. Ganz anders verhält es sich mit Holzasche. Ist die Menge der anfallenden Asche nicht allzu groß, kann sie problemlos auf dem Kompost entsorgt werden.

Was darf auf den Kompost? – Tierische Abfälle

Wolle, Federn und Tierhaare brauchen zwar eine gewisse Zeit, bis sie sich zersetzen, dürfen aber prinzipiell auf den Kompost. Materialien, die zur Kleintiereinstreu genutzt werden, wie Stroh, Sägemehl oder Holzspäne, können bedenkenlos samt der tierischen Exkremente im Komposter entsorgt werden, was die Restmülltonne entlastet. Stehen Pferdeäpfel oder anderer Tierdung zur Verfügung, enthält die daraus resultierende Komposterde besonders viele Nährstoffe.